{"id":385,"date":"2019-04-14T14:47:19","date_gmt":"2019-04-14T14:47:19","guid":{"rendered":"http:\/\/ver5me.de\/?p=385"},"modified":"2021-07-31T17:28:51","modified_gmt":"2021-07-31T05:28:51","slug":"tasmanien-two-hunters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ver5me.de\/index.php\/2019\/04\/14\/tasmanien-two-hunters\/","title":{"rendered":"Tasmanien \u2013 Two Hunters"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Eine \u201eTour de souffrir\u201c wird es werden. Gesch\u00e4tzte 22 Kilometer und 1100 H\u00f6henmeter sind zu bew\u00e4ltigen. Und genau darauf bereiteten wir uns vor. Am Morgen gab es ein ausgedehntes Fr\u00fchst\u00fcck am \u201eLake Meadowbank\u201c, welcher sich direkt neben dem Campingplatz befindet. Folglich erreichten wir erst sp\u00e4t den Parkplatz und Startpunkt des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frenchmans_Cap\">Frenchman\u2018s Cap<\/a> (1446 m) am &#8220;Lydell Highway&#8221;. Aber keine Panik. Wir bleiben entspannt, denn es verl\u00e4uft alles nach Plan. Aufgrund des Buschfeuers und der geschlossenen Nationalparks haben wir pl\u00f6tzlich weitaus mehr Zeit f\u00fcr die Tour. Wir teilen uns den Anstieg daher in 2 &#8211; 3 Tage ein, f\u00fcr den Abstieg kalkulieren wir mit 1 \u2013 2 Tagen. Erstes Ziel ist ein kleiner Campground am &#8220;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Loddon_River_(Franklin_River)\">Loddon River<\/a>&#8221; in 6 km Distanz. Wir wollen ihn bis zum Abend erreichen. Das Packen der Sachen nimmt viel Zeit in Anspruch und es wird sp\u00e4ter Nachmittag. Wir werden nun doch etwas nerv\u00f6s. Die 6 km sind nicht weit, jedoch das Terrain f\u00fcr uns unbekannt. Wir wollen aber auch nichts wichtiges im Fahrzeug vergessen und nehmen uns deshalb Zeit. Ich trage das Camping-Equipment (Zelt, Kocher, T\u00f6pfe, Brennstoff, Wasser in rauen Mengen), Jens nimmt die Lebensmittel. Sein Motto \u201eLieber im Schwei\u00df ertrinken als verhungern\u201c, vielleicht nicht ganz so klug&#8230;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/lake_meadowbank-1024x683.jpg\" alt=\"Here you should see a landscape\" class=\"wp-image-358\" width=\"802\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/lake_meadowbank-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/lake_meadowbank-300x200.jpg 300w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/lake_meadowbank-768x512.jpg 768w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/lake_meadowbank-370x247.jpg 370w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/lake_meadowbank-1040x693.jpg 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px\" \/><figcaption>Malerische Landschaft am Lake Meadowbank<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Wegbeschreibung des Frenchman\u2018s Cap weist auf Bergh\u00fctten hin. Trotzdem wird auf die Mitnahme eines Zeltes verwiesen. Des weiteren ist mit harschem Wetter und Schnee zu jeder Jahreszeit zu rechnen. Auch auf Schlangen und entsprechenden Schutz ist zu achten. Wir sind gewarnt und packen uns zumindest M\u00fctze und Handschuhe ein. Zwei warme Pullover oder Jacken sowie regenfeste Kleidung geh\u00f6ren ohnehin zur Ausr\u00fcstung. Der Schlangenschutz besteht aus \u201eBeinlingen\u201c, die bis zu den Knien gehen. Mir sind sie noch aus der Farmarbeit bekannt, wo sie ebenfalls empfohlen wurden. Ich selbst hatte nie solche Protektoren getragen, aber sie bei anderen Backpackern gesehen. Mir ist lediglich ihr unversch\u00e4mt hoher Preis von ca. 50 Euro bekannt. F\u00fcr die einmalige Nutzung reine Geldverschwendung. Wir w\u00e4hlen die DIY-Variante, besorgen uns ein St\u00fcck Schnur sowie einen Streifen Gummi im Baummarkt und basteln uns eigene Protektoren. Sp\u00e4ter gibt es daf\u00fcr Bewunderung von anderen Wanderern.      <\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Schlie\u00dfung der anderen Parks erwarten wir viele Besucher:innen am Cap. Die Zahl der Autos h\u00e4lt sich jedoch in Grenzen. So starten wir gegen 16:30 Uhr mit der Wanderung.  Nach einigen Metern begegnet uns eine weiblich Wandergruppe. Ersch\u00f6pft aber Gl\u00fccklich teilen sie uns mit, direkt vom Gipfel zu kommen. Sie haben also einen Tag f\u00fcr den Abstieg ben\u00f6tigt. Wir sind guten Mutes. Den Campground bis zur D\u00e4mmerung zu erreichen scheint kein Problem. Wir marschieren weiter. Es folgt eine Fluss\u00fcberquerung  (&#8220;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franklin_River_(Gordon_River)\">Franklin River<\/a>&#8220;) \u00fcber eine schmale H\u00e4ngebr\u00fccke. Der folgende Weg ist sehr gut aufbereitet. Nach einem ersten steilen Anstieg gelangen wir zu einer Moorlandschaft. Der Pfad ist nun aufwendig mit Holz pr\u00e4pariert. Wir kommen gut voran und der Zeltplatz kann nicht mehr weit entfernt sein. Hinein geht es in einen dichten Urwald bis zu einer weiteren Fluss\u00fcberquerung (\u201eLoddon River\u201c). Wir g\u00f6nnen uns eine kurze Pause und ziehen weiter. Dem Urwald folgt eine Lichtung. Sie erscheint uns etwas untypisch und k\u00f6nnte auch die Folge eines Buschfeuers gewesen sein. Der Pfad taucht nun erneut in den Urwald ein, diesmal jedoch mit kleinen schmalen Anstiegen \u00fcber umgefallene B\u00e4ume, Felsen und kleine Steine. Es d\u00e4mmert langsam und wir werden nerv\u00f6s. Wir sind z\u00fcgig gelaufen und entsprechend ersch\u00f6pft. Das schwere Gewicht unserer Rucks\u00e4cke tut sein \u00fcbriges. Wir sch\u00e4tzen jeder von uns tr\u00e4gt ca. 20 \u2013 25 kg. Ich z\u00fccke mein Smartphone, wo ich eine Offline-App installiert habe. Mit dieser ist es m\u00f6glich den aktuellen Standpunkt zu bestimmen, den Weg einzusehen und eine Aufzeichnung der zur\u00fcckgelegten Strecke durchzuf\u00fchren (Locus Map, echt top !). Nat\u00fcrlich haben wir auch eine analoge Karte. Die App zeigt uns \u00fcberraschenderweise an, dass wir den Zeltplatz schon l\u00e4ngst passiert haben. Wie kann das sein ? Mir f\u00e4llt ein, dass der Platz nahe eines Flusses sein soll. Nat\u00fcrlich, die Br\u00fccke ! Wir haben sie \u00fcberquert ohne an den Campground zu denken. Nun hilft alles jammern nichts. Die n\u00e4chste Unterkunft hei\u00dft \u201eVera Hut\u201c (H\u00fctte) und liegt ungef\u00e4hr 1,5 km vor uns am Rande des \u201eLake Vera\u201c (Bergsee). Die Nacht bricht herein und wir kramen unsere Stirnlampen hervor. \u00dcber schwieriges Terrain k\u00e4mpfen, ja schleppen wir uns f\u00f6rmlich mit letzter Kraft zur H\u00fctte. Diese ist nur zur H\u00e4lfte belegt und die schon fast schlafenden Wanderer schauen uns verdutzt an. Wir g\u00f6nnen uns ein kleines Abendbrot und blicken zur\u00fcck auf den bisherigen Verlauf. Wir haben die 15 km bis zur H\u00fctte unter schwierigen Bedingungen in 4,5 h zur\u00fcckgelegt. Dies stimmt uns wohlgesonnen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag, da es nun \u201enur\u201c noch 7 km bis zum Gipfel sind. Easy ! Wir sinken ersch\u00f6pft in unsere Schlafs\u00e4cke.   <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-slideshow aligncenter\" data-effect=\"slide\"><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container\"><ul class=\"wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper\"><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"6000\" height=\"4000\" alt=\"Here you should see a chain bridge\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-357\" data-id=\"357\" src=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/haengebruecke_franklin_river.jpg\" srcset=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/haengebruecke_franklin_river.jpg 6000w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/haengebruecke_franklin_river-300x200.jpg 300w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/haengebruecke_franklin_river-768x512.jpg 768w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/haengebruecke_franklin_river-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/haengebruecke_franklin_river-370x247.jpg 370w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/haengebruecke_franklin_river-1040x693.jpg 1040w\" sizes=\"(max-width: 6000px) 100vw, 6000px\" \/><figcaption class=\"wp-block-jetpack-slideshow_caption gallery-caption\">H\u00e4ngebr\u00fccke \u00fcber den Franklin River<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"6000\" height=\"4000\" alt=\"Here you should see a plant\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-362\" data-id=\"362\" src=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/pflanze_am_wegesrand.jpg\" srcset=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/pflanze_am_wegesrand.jpg 6000w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/pflanze_am_wegesrand-300x200.jpg 300w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/pflanze_am_wegesrand-768x512.jpg 768w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/pflanze_am_wegesrand-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/pflanze_am_wegesrand-370x247.jpg 370w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/pflanze_am_wegesrand-1040x693.jpg 1040w\" sizes=\"(max-width: 6000px) 100vw, 6000px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a aria-label=\"Pause Slideshow\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-pause\" role=\"button\"><\/a><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white\"><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/weg_vera_hut-1024x683.jpg\" alt=\"Here you should see a landscape\" class=\"wp-image-366\" width=\"799\" height=\"531\" srcset=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/weg_vera_hut-300x200.jpg 300w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/weg_vera_hut-370x247.jpg 370w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/weg_vera_hut-1040x693.jpg 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><figcaption>Auf dem Weg zum Gipfel<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Morgen begr\u00fc\u00dft uns mit Kaiserwetter. Wir schlafen nach dem Gewaltmarsch des letzten Tages aus, schlie\u00dflich haben wir bereits die H\u00e4lfte unseres heutigen Weges bestritten Die H\u00fctte ist einem guten Zustand, wirkt sogar sehr gem\u00fctlich mit dem kleinen Ofen in der Mitte. Die andere Gruppe an Wanderern steht kurz vor dem Start. Wir tauschen uns noch schnell aus und erkl\u00e4ren unseren Fauxpas. Die Lacher, auch wegen der Menge unseres Proviants, haben wir nat\u00fcrlich auf unserer Seite. Nach einem langen Fr\u00fchst\u00fcck r\u00fcsten wir uns f\u00fcr den zweiten Tag. Einen Teil unserer Lebensmittel lassen wir in der H\u00fctte zur\u00fcck. Wir werden sie auf dem R\u00fcckweg wieder einpacken. Der Menge an Zelten und anderen Wanderutensilien in der H\u00fctte zur Folge sind wir nicht die Ersten mit dieser Idee. Gegen 11:30 Uhr brechen wir auf. Ziel ist eine weitere H\u00fctte mit dem Namen \u201eTahun Hut\u201c, welche sich am \u201eLake Tahun\u201c kurz vor dem Gipfel befindet. Aufgrund des schnellen Vorankommens am Vortag sind wir voller Enthusiasmus heute noch den Gipfel zu erklimmen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die Wanderung\nstartet entlang des Lake Vera (Bergsee). Im weiteren Verlauf geht es\ndurch dichten Dschungel. Umgest\u00fcrzte, moosbewachsene B\u00e4ume und\nglitschige Felsen versperren uns den Weg und m\u00fcssen \u00fcberwunden\nwerden. Aufgeweichte B\u00f6den f\u00fchren zudem zu matschigem Untergrund.\nDas Vorankommen auf den ersten Kilometern ist beschwerlich und zerrt\nschon sehr fr\u00fch am Tag an den Kr\u00e4ften\u2026 und Nerven. Einige Fl\u00fcche\ngehen uns \u00fcber die Lippen. Daf\u00fcr ist der Anblick einfach nur\ngigantisch. Dieser Wald ist seit Jahrtausenden so gut wie unber\u00fchrt\nund entz\u00fcckt mit seinen riesigen Farnen, Str\u00e4uchern, B\u00e4umen und\nInsekten. Gelegentlich kommen wir an kleinen Bergfl\u00fcssen mit\nfrischem Quellwasser vorbei. Eine herrliche Erfrischung ! Das Wetter\nist gut, aber auch die Luftfeuchte hoch. Der Schwei\u00df l\u00e4uft in\nStr\u00f6men. Wir verlassen nach ca. 2 h den Wald und kommen an einen\nersten Aussichtspunkt mit dem Namen Barron Pass. Vor uns liegen\nmehrere Gipfel und allen voran der Frenchman\u2018s Cap. Der Blick\nschweift in das vor uns liegende Tal mit seinen zahlreichen Seen und\ndichten W\u00e4ldern. Nach einer kleinen St\u00e4rkung geht es weiter. Wir\nfolgen dem Weg, der zu einem kleinen Pfad wird und umgehen das Tal\ndabei. Der Weg ist nun nicht mehr so steil im Anstieg und von\nkleinw\u00fcchsigen Strauchlandschaften sowie lichten W\u00e4ldern umgeben.\nAuch hier k\u00f6nnten Buschfeuer gew\u00fctet haben. Wir kommen gut vorw\u00e4rts\nund nach zwei weiteren Stunden des Wanderns taucht pl\u00f6tzlich die\nTahun Hut vor uns auf. Unser Enthusiasmus ist verloren gegangen und\ndie M\u00fcdigkeit hat uns ereilt. Wir verschieben den Gipfel auf den\nmorgigen Tag. Nach einer kurzen Verschnaufpause betreten wir die\nH\u00fctte und sind einfach nur sprachlos. Sie ist hochmodern und erst\nein Jahre alt, mit elektrischer Beleuchtung und sogar Heizung. Einige\nInfotafeln erz\u00e4hlen die Baugeschichte dazu. Wir w\u00e4hlen uns eine\nSchlafnische, verstauen unsere Sachen und ziehen ein paar Bahnen\ndurch den eiskalten Lake Tahun. Danach bereiten wir das Abendbrot vor\nund lernen die anderen Wanderer in der H\u00fctte kennen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ueber_stock_stein-e1555219752213-683x1024.jpg\" alt=\"Here you should see forest\" class=\"wp-image-365\" width=\"537\" height=\"806\" srcset=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ueber_stock_stein-e1555219752213-683x1024.jpg 683w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ueber_stock_stein-e1555219752213-200x300.jpg 200w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ueber_stock_stein-e1555219752213-768x1152.jpg 768w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ueber_stock_stein-e1555219752213-370x555.jpg 370w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ueber_stock_stein-e1555219752213-1040x1560.jpg 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><figcaption>\u00dcber Stock und Stein geht es voran<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/tahun_hut-1024x683.jpg\" alt=\"Here you should see a hut\" class=\"wp-image-364\" width=\"802\" height=\"532\"\/><figcaption>Tahun Hut &#8211; Renoviert 2018<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wie der Frenchman\u2018s Cap zu seinem Namen kam ist bis heute ein R\u00e4tsel. Viele Vermutungen wurden er\u00f6rtert, konnten jedoch nicht zweifelsfrei belegt werden. Als die letzte Eiszeit den Meeresspiegel senkte, trocknete die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bass-Stra%C3%9Fe\">Bass-Stra\u00dfe<\/a> aus und er\u00f6ffnete einen Landweg zwischen der australischen Landmasse sowie der s\u00fcdliche gelegenen Insel, die uns heute als Tasmanien bekannt ist. Die Ureinwohner des Kontinents betraten auf der Suche nach Nahrung auch diesen Teil des Landes. Eine Warmzeit folgte, die Landbr\u00fccke wurde \u00fcbersp\u00fclt und die Aborigines auf der Insel eingeschlossen. Jahre von Ruhe und Frieden folgten bis erste Seefahrer den vorhergesagten \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Terra_Australis\">Terra australis incognita<\/a>\u201c entdeckten. Schon bald betraten Spanier, Holl\u00e4nder, Briten und Franzosen diesen noch unerforschten Teil der Erde. Rasch eigneten sie sich die Gebiete an und benannten sie zu ehren ihrer Nationen oder Monarchien in \u201eNew South Wales\u201c, \u201eNew Holland\u201c, \u201eVan-Diemens-Land\u201c oder \u201eVictoria\u201c. Die Briten rissen sehr bald die gesamten L\u00e4ndereien an sich und gr\u00fcndeten bekanntlich Strafkolonien. Ihr mehr als zweifelhaftes Strafsystem sah vor, die Gefangenen \u00fcber Jahre unter schlimmsten Bedingungen arbeiten zu lassen um sie damit zu resozialisieren, denn schlie\u00dflich gab es nicht nur lebenslange Haftstrafen. Schwere Arbeit, Durst, Hunger und harte klimatische Bedingungen waren an der Tagesordnung.  Die Kolonien erwachten jedoch nicht zum leben. Erst die \u00dcbersiedlung von Bauern und Arbeitern mit dem geeigneten Wissen \u00fcber Ackerbau, Viehzucht und Urbanisierung f\u00fchrte zur Bl\u00fcte. Gleichzeitig kam es zu Konflikten mit den Aborigines, welchen ihr Land St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck entwendet wurde. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschichte_Tasmaniens\">Massaker<\/a> an den Ureinwohnern bildeten die H\u00f6hepunkte. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Insel Tasmanien (vormals Van-Diemens-Land) galt als schlimmste aller Strafkolonien. Die Hauptstadt Hobart wurde von den Briten anf\u00e4nglich als kleine Siedlung gegr\u00fcndet, um gegen\u00fcber den Franzosen Tatsachen zu schaffen und die Besitzanspr\u00fcche zu untermauern. Es folgten Strafkolonien wie beispielsweise auf \u201eSarah Island\u201c in der Bucht \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Macquarie_Harbour\">Macquarie Harbour<\/a>\u201c im Westen der Insel. Gleichzeitig wurden die Aborigines verschleppt oder umgebracht. 1830, nur ca. 27 Jahre nach der Gr\u00fcndung der ersten britischen Siedlung waren von den gesch\u00e4tzten 4000 \u2013 6000 Ureinwohnern nur 300 \u00fcbrig. Diese wurden auf Flinder\u2018s Island, einer kleinen Insel in der Bass-Stra\u00dfe, zwangsumgesiedelt. Dort starben schlie\u00dflich auch die restlichen Mitglieder.  <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alexander_Pearce\">Alexander Pearce<\/a> befand sich um 1819 auf einem Schiff in Richtung Van-Diemens-Land. Wegen ein Paar gestohlener Schuhe wurde er zu 7 Jahre Haft verurteilt. Nach einer Zwischenstation in Hobart landete er schlie\u00dflich auf Sarah Island. Ihm ereilte dort das gleiche Schicksal wie vielen seiner Vorg\u00e4nger, ein hartes und unmenschliches Lagerleben. Nach nur sechs Wochen beschloss er mit weiteren H\u00e4ftlingen zu fliehen. Mit einem kleinen Boot sollte es hinauf auf das offene Meer und zu einem anderen Landesteil gehen. Der Plan misslang, sie gelangten aber wenigstens auf das Festland um das Gebiet des heutigen \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franklin-Gordon-Wild-Rivers-Nationalpark\">Franklin-Gordon Wild Rivers Nationalpark<\/a>\u201c. Sie marschierten letztlich durch den Dschungel der Westk\u00fcste mit Ziel Hobart oder einer anderen Siedlungen, wo sie ein Neustart wagen oder vielleicht zur\u00fcck in ihre Heimat kehren wollten. Die umliegenden Gipfel boten neben dem Nachthimmel die einzige Orientierung. Auch Pearce und seine Gruppe kannten einen der h\u00f6heren Gipfel unter dem Namen Frenchman\u2018s Cap. Ob der Berg den Namen von einem der Ersten Seefahrer, Siedler oder vielleicht von einer franz\u00f6sischen Dame unbekannten Namens hat, ist unbekannt. Die Gruppe hatte es schwer im Dschungel. Regen, K\u00e4lte, Hunger und Durst plagten sie. Nach ungef\u00e4hr einer Woche gab es erste Todesopfer, welche an den Strapazen starben. F\u00fcr die anderen eine Gelegenheit ihren Hunger zu stillen. So folgte Kannibalismus bis Pearce als letzter \u00fcbrig blieb. Er schlug sich nach Hobart durch, wo er erneut gefangen genommen wurde. Seine Geschichte nahm man ihm dort nicht ab und vermutet, er wolle die andere H\u00e4ftlinge decken. Er wurde erneut nach Sarah Islands verbannt, von wo er nach einem Jahr ein weiteres Mal floh. Seinen einzigen Fluchtkameraden Thomas Cox nutzte er dabei ein zweites Mal als Proviant. Wieder gefasst, landete er diesmal in Hobart wegen Kannibalismus am Galgen, denn es wurden Reste von Cox bei ihm gefunden.  <\/p>\n\n\n\n<p>Diese und weitere Anekdoten sowie Best\u00e4tigungen von den von uns bereits vermuteten Buschfeuern in den umliegenden Gebieten lassen sich in der vorz\u00fcglichen Lekt\u00fcre auf den H\u00fctten des Frenchman\u2018s Cap finden (Bsp.: \u201eFrenchmn\u2018s Cap \u2013 Story of a Mountain\u201c). Eine weitere sei hier noch erz\u00e4hlt.  <\/p>\n\n\n\n<p>Der Cap l\u00e4sst sich\noffiziell in 3 &#8211; 5 Tagen begehen. Nachdem die Wanderrouten\nerschlossen waren, kamen Kletterbegeisterte und versuchten sich am\nBerg. Bis heute gibt es ungef\u00e4hr 70 Routen. Im Jahr 2010 gab es\neinen Kletterer, welcher \u201emal schnell\u201c ein bis zwei Routen in\nAngriff nehmen wollte. Mit seiner Kletterausr\u00fcstung, einer Banane\nund zwei M\u00fcsliriegeln machte er sich auf den Weg. Wasser fand er\nunterwegs in den zahlreichen Quellfl\u00fcssen und Seen. Er startete\n07:30 Uhr am Morgen auf dem Parkplatz und erreichte die letzte H\u00fctte\nam Mittag. Nach zwei Kletterrouten kehrte er um und war gegen 20:30\nUhr wieder am Auto. Verr\u00fcckte Welt !         \n<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/poem_tahun-1024x623.jpg\" alt=\"Here you should see a poem\" class=\"wp-image-363\" width=\"793\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/poem_tahun-1024x623.jpg 1024w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/poem_tahun-300x183.jpg 300w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/poem_tahun-768x467.jpg 768w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/poem_tahun-370x225.jpg 370w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/poem_tahun-1040x633.jpg 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 793px) 100vw, 793px\" \/><figcaption>Gedicht<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wir stehen gegen\n06:30 Uhr auf. Der Berg und \u201eThe early bird&#8230;\u201c rufen.  Nach\neinem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck machen wir uns auf den Weg. Der\nletzte Rest des Dschungels lichtet sich und wir treffen auf eine\nStein- und Kiesellandschaft. In Fels eingearbeitete Treppenstufen\nwechseln sich mit kleinen Kletterpartien ab. Das Wetter ist gut, der\nGipfel jedoch in Nebel geh\u00fcllt. Wir k\u00e4mpfen uns vorw\u00e4rts durch die\nSchwaden. Der Weg f\u00fchrt entlang einer Schraubenlinie fast einmal um\nden Berg. Unterwegs sehen wir gut Einstiege f\u00fcr Kletterrouten. Es\nsieht nicht weit aus, aber die ersten erfolgreichen Erstrouten wurden\nin zwei Tagen mit \u00dcbernachtung im Seil durchgef\u00fchrt. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Nach ca. 90 Minuten ist es vollbracht. Wir erreichen den Gipfel und sind \u00fcbergl\u00fccklich. Leider kein Wetter f\u00fcr \u201every nice pictures\u201c. Aber wir haben ja nicht extra den weiten Weg um die halbe Welt zur\u00fcckgelegt, um dann keine ansprechende Gipfelfotos zu schie\u00dfen ! \ud83d\ude42 Nach einer Stunde des Ausharrens beschlie\u00dfen wir daher den benachbarten Gipfel &#8220;Lions Head&#8221; (1200 m) einen Besuch abzustatten und hoffen auf ein Aufrei\u00dfen der Wolkendecke. Die andere Bergspitze ist nicht ganz so hoch, aber mindestens genauso interessant. Zumal es hier nicht wirklich einen ausgeschilderten Weg gibt und wir somit etwas freier Wandern k\u00f6nnen. Der Plan geht auf, \u201eEs ruppt auf !\u201c Nachdem wir die Kamera auf dem kleineren Berg warm geschossen haben, ziehen wir ein zweites Mal auf den Frenchman\u2018s Cap \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Oben angekommen ist\nder Ausblick einfach fantastisch. Nach diesem Erfolg geht es zur\u00fcck\nzum Lake Tahun, in welchem wir erneut eine Abk\u00fchlung suchen. Den\nRest des Tages verbringen wir in der Tahun Hut, lesen Anekdoten und\nteilen unseren Gipfelerfolg mit den anderen G\u00e4sten. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Am folgenden Morgen\ngeht es zum Abstieg. Wir haben uns vorgenommen, den gesamten Weg bis\nzum Parkplatz zur\u00fcck zu legen. Wir kommen zun\u00e4chst gut voran,\npassieren den schwierigen Dschungelabschnitt und sind nach vier\nStunden am Lake Vera. Einer kurzen St\u00e4rkung folgt der weitere\nAbstieg. Der Weg zieht sich, doch am Ende erreichen wir nach 9\nStunden Wanderung etwas abgek\u00e4mpft der Parkplatz. Wir gehen im\nFranklin River baden, kochen vor Ort und erreichen gegen 22 Uhr eine\nnahe gelegenen Campingplatz, wo wir m\u00fcde in die Koje fallen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-slideshow aligncenter\" data-effect=\"slide\"><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container\"><ul class=\"wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper\"><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"6000\" height=\"4000\" alt=\"Here you should see moss\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-360\" data-id=\"360\" src=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/moos_am_gipfel.jpg\" srcset=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/moos_am_gipfel.jpg 6000w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/moos_am_gipfel-300x200.jpg 300w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/moos_am_gipfel-768x512.jpg 768w, 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swiper-button-next swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a aria-label=\"Pause Slideshow\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-pause\" role=\"button\"><\/a><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white\"><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/blick_ins_tal_gipfel-1024x683.jpg\" alt=\"Here you should see view\" class=\"wp-image-355\" width=\"748\" height=\"497\" srcset=\"https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/blick_ins_tal_gipfel-300x200.jpg 300w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/blick_ins_tal_gipfel-370x247.jpg 370w, https:\/\/ver5me.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/blick_ins_tal_gipfel-1040x693.jpg 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px\" \/><figcaption>Blick vom Frenchmans Cap ins Tal<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Es sind nun noch drei Tage \u00fcbrig bevor wir den R\u00fcckweg antreten m\u00fcssen. Wir brauchen einen Tag Pause. Es gibt noch einige sch\u00f6ne Wandergebieten in Tasmanien, leider nicht in der N\u00e4he und nur in einem halben Tag Fahrzeit zu erreichen. Es ist m\u00f6glich, w\u00e4re aber stressig. So entscheiden wir uns f\u00fcr einen entspannten Ausklang der Tour an der Nordk\u00fcste. Wir fahren zun\u00e4chst nach &#8220;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Queenstown_(Tasmanien)\">Queenstown<\/a>&#8220;, einer immer noch aktiven Bergbau-Stadt. Es wurde bzw. wird Gold und Kupfer abgebaut. Hier halten wir einen Wasch- und B\u00fcrotag ab. Es stehen W\u00e4sche waschen und Planungen f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen an. Wir m\u00fcssen eine Werkstatt f\u00fcr unser Auto finden. Da die Reparatur ungef\u00e4hr eine Woche andauern wird, wollen wir parallel arbeiten gehen, um die Zeit sinnvoll zu verbringen. Ich rufe untere anderem Brian aus Bannockburn an und frage nach einer Arbeit. Er kennt einen seiner Meinung nach guten Mechaniker und bietet uns einen Job f\u00fcr zwei Tage sowie eine kostenlose Unterkunft an. Wir stimmen zu. Am Abend fahren wir in Richtung Nordk\u00fcsten und halten unterwegs an einem Campingplatz. Am darauffolgenden Tag geht es zum &#8220;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rocky-Cape-Nationalpark\">Rocky Cape<\/a>&#8221; in der N\u00e4he des &#8220;Sisters Beach&#8221;. Hier soll es neben einem Strand einige H\u00f6hlen der Aborigines zu bestaunen geben. Leider eine Entt\u00e4uschung, zumindest haben wir uns etwas anderes darunter vorgestellt. Eine Art geschichtliche Darstellung oder Aufarbeitung, aber Fehlanzeige. Wir legen uns daher f\u00fcr den Rest des Tages an den Strand.  <\/p>\n\n\n\n<p>Unser letzter Tag ist verregnet. Nach einem Fr\u00fchst\u00fcck an einer \u00fcberdachten Sitzecke in einem Park in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burnie\">Burnie<\/a> fahren wir zur &#8220;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mole-Creek-Karst-Nationalpark\">Mole Creek Cave<\/a>&#8220;. Wir haben beschlossen, das Beste an einem so regnerischen Tag zu machen, was m\u00f6glich ist. Unter Tage gehen ! Die H\u00f6hlenbesichtigung dauert eine Stunde und wird von einem \u00e4lteren, sehr lustigen Herren durchgef\u00fchrt. Wir sind die einzigen Besucher und die Stunde vergeht wie im Flug. Wir fahren weiter nach Devonport, von wo wir am n\u00e4chsten Tag ablegen. Damit ist das Abenteuer Tasmanien Geschichte.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine \u201eTour de souffrir\u201c wird es werden. Gesch\u00e4tzte 22 Kilometer und 1100 H\u00f6henmeter sind zu bew\u00e4ltigen. Und genau darauf bereiteten wir uns vor. Am Morgen gab es ein ausgedehntes Fr\u00fchst\u00fcck am \u201eLake Meadowbank\u201c, welcher sich direkt neben dem Campingplatz befindet. 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