As I dropped out one morning...

Mr. P. is occupying Oceania

Avalanche Peak

Ich erreiche Mount Arthur‘s Pass Village gegen 9 Uhr. Es ist bewölkt, kühl und leicht windig. Vor mir liegt der „Avalanche Peak“ (1833 m), erreichbar in nur wenigen Stunden. Daher benötige ich lediglich meinen kleineren Tagesrucksack, welcher schnell gepackt ist. Der Gipfel ist über zwei Wege erreichbar („Avalanche Peak Track“ und „Scotts Track“) und kann folglich als Rundgang gelaufen werden. Ich wähle den steileren Avalanche Peak Track für den Aufstieg und den Scotts Track für den Abstieg. Ich fühle mich fit und renne munter drauf los. Die vielen kleinen, steilen Stücke erfordern ein „Handanlegen“ an den Fels, was mir sehr viel Spaß bereitet. Etwas verschwitzt erreiche ich nach einer knappen Stunde die Baumgrenze. Der Himmel reißt auf, die Sonne kommt heraus und es wird wärmer. Ich ziehe weiter und nach einer Stunde und leichter Kletterei komme ich auf dem Gipfel an. Es ist nun sehr windig und ich lege mir schnell die Jacke an. Wer möchte, kann von hier über die angrenzenden Kämme zu anderen Gipfeln weiterziehen und so eine mehrtägige Tour zusammenstellen. Ich gönne mir eine Mittagspause, schieße ein paar Bilder und genieße die Aussicht. Auf dem Rückweg kommen mir weitere Wander:innen schnaufend entgegen. Da der Avalanche Peak Track die schwierigere Route ist, nutzen viele Leute den Scotts Peak für Auf- und Abstieg, zumindest am heutigen Tag. Nach zwei Stunden bin ich wieder im Dorf und sehr zufrieden mit meiner Pace für den heutigen Tag. Den Track konnte ich in der Hälfte der vorgegebenen Zeit (6 – 8 h) absolvieren. Ich gönne mir einen Kaffee und ein Stück Kuchen und suche mir im Anschluss ein Quartier für die Nacht. Leider ist das YHA Hostel im Ort geschlossen (vermutlich im Zusammenhang mit Corona und den wenigen Touristen). Doch nicht weit von hier befindet sich ein See an dem gezeltet werden kann. So besorge ich mir ein Ticket im DOC-Besucherzentrum und verbringen einen sonnigen Abend am “Lake Pearson”. Ich traue mir sogar eine Runde im See zu schwimmen, aber das Wasser ist echt verdammt kalt.


Am Morgen beginnt es zu regnen. Ich nehme schnell ein Frühstück zu mir, packe mein Zelt zusammen und fahre nach Christchurch. Hier verbringe ich die nächsten drei Tage, da in der Region schlechtes Wetter angesagt ist. Ich nutze die Zeit um meine Wäsche und Equipment zu reinigen. Des weiteren statte ich dem Zentrum der Stadt einen Besuch ab und gehe am Abend ins Kino. Im Hostel, welches zu früherer Zeit ein Gefängnis war, treffe ich Sally wieder. Sie hat ihre Wanderung unterbrochen, um sich neue Wanderschuhe zu kaufen. Schließlich setze ich meine Reise in Richtung meines nächsten Zieles, dem Mount Somers, fort.

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Lake Pearson
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Avalanche Peak Track

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